Die vier Streichrios aus dem ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts vermitteln einen Eindruck von der Weite der Möglichkeiten dieser Gattung: Vom eleganten Spiel mit der Tradition (Dohnányi)über das Ideal konsequenter Durchbildung impulsiver Musik (Reger) bis zum Glanzstück an Virtuosität und Farbsinn bei Jean Cras, dem Zeitgenossen Ravels.