Eine leidenschaftlich engagierte, musikalisch hochwertige Deutung der beiden Cellosonaten (1865 und 1886) von Johannes Brahms, in denen der Komponist so viel von sich verraten hat. Die Interpreten gehen diese Musik auf gleicher Wellenlänge an und lotsen sie aus, ohne aber an die profunden Visionen von Starker-Katchen, du Pré-Barenboim, Perényi-Kocsis oder auch Rama Jucker-Werner Giger heranzureichen. Mit dem aufgebauschten Multikanal-Klangbild dieser SACD komme ich einfach nicht zurecht.