Heinz Holligers Interpretationen beruhen auf seiner fast lebenslangen Beschäftigung mit dem Werk, dem Denken, der Persönlichkeit und dem Schicksal Robert Schumanns. Das Klischee vom schwachen Orchestrator Schumann wird in Holligers Aufnahmen durch federnd-leichten Schwung und detailliert aufgegliederten Orchesterklang widerlegt.