Prokofjews Violinsonaten mit Franziska Pietsch: Gegensätzliche Pole vereint.
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In den zwei Violinsonaten aus den 1940er-Jahren konzentriert sich der tiefe Zwiespalt, der Sergei Prokofjews Leben, Empfinden und Komponieren durchzog. Wie zwei Pole stehen sie in seinem Schaffen, die tragische Erste in f-Moll und die vorwiegend heitere Zweite in D-Dur. Auch in seiner eigenen Bearbeitung der Cinq mélodies für Violine und Klavier tritt der emotional intensive Melodiker Prokofjew deutlich hervor.