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Paul Dessau: Lanzelot

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Paul Dessaus Oper Lanzelot gehört zu den wichtigsten und aufwändigsten Opern, die in der DDR uraufgeführt wurden – ein politisches Märchen vom Volk, das lieber behütet unter einem Tyrannen lebt, als echte Freiheit zu wagen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Ostberliner Premiere (1969) kommt Dessaus Hauptwerk erstmals in einer mustergültigen Aufnahme des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar sowie des Theaters Erfurt auf CD heraus.mehr

Paul Dessaus Oper Lanzelot gehört zu den wichtigsten und aufwändigsten Opern, die in der DDR uraufgeführt wurden – ein politisches Märchen vom Volk, das lieber behütet unter einem Tyrannen lebt, als echte Freiheit zu wagen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Ostberliner Premiere (1969) kommt Dessaus Hauptwerk erstmals in einer mustergültigen Aufnahme des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar sowie des Theaters Erfurt auf CD heraus.

Titelliste

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CD 1 von 2 (01:16:07)

Paul Dessau Lanzelot (01:36) Staatskapelle Weimar | Dominik Beykirch

Steinzeitsiedlung am See (01:39)
"Da kommt der Medizinmann" (04:53)
Feuer. Der See kocht (04:05)
Wald im Jugendstil (02:22)
"Wann wird dieses Volk sich endlich selbst regieren!" (03:05)
"Exzellenz. Vor Ihnen ein gramgebeugter Patriot" (03:31)
"Fünf Jahre zu Fuß von hier" (03:28)
"Ein Revolutionär. Wie lästig" (01:41)
Haus Charlesmagne (01:53)
"Großer Drache! Ihr Archivar..." (03:00)
"Der Kampf ist morgen" (02:01)
"Glücklich die Stadt, die einen Drachen hat" (02:45)
Intermezzo. Drache im Schaukelstuhl (01:20)
"Wenn Exzellenz zu gestatten geruhn..." (01:44)
"Wir stellen zweitens die Ermordung des Nemeischen Löwen dar..." (01:22)
"Das Verbrechen, welchem zum Opfer fiel die Lernäische Hydra..." (02:36)
"Viertens lenken wir Ihre Aufmerksamkeit auf ein Beispiel subversiver Tätigkeit..." (01:57)
"Achtung. Exzellenz tauchen über den Vorbergen auf" (01:34)
"Lanzelot! Ich bin es..." (02:44)
"Könnt ich dich töten tausendmal" (01:26)
"Willst du mich heiraten, Elsa?" (02:00)
"Soll ich töten, den ich liebe?" (02:16)

CD 2 von 2 (53:14)

Paul Dessau Lanzelot, Bild 9 (05:20) Oleksandr Pushniak | Staatskapelle Weimar | Dominik Beykirch

Stadt. Nacht. Ballett-Pantomime (01:19)
"Ich bin allein" (01:37)
"Herr Lanzelot. Schramm. Kunst und Antiken" (01:02)
"Herr Lanzelot, wir und die vor uns kamen..." (02:00)
"Freunde, ich bitte sich kurz zu fassen" (01:33)
"Herr Lanzelot, in der fünfzigsten Generation..." (01:09)
"Wer wagt es?" (02:07)
"Und so etwas wird Oberarchivar" (00:52)
"Neues vom Himmel?" (01:19)
Der Kampf. Himmel (01:36)
Stadt. Volk. Regen von Drachenköpfen (01:09)
"Dradra hat keinen Kopf mehr" (00:54)
"Gib mir meinen Sohn wieder..." (01:07)
"Er wollte das Gefängnis aufschließen" (01:18)
"Lanzelot? Lebt er?" (02:11)

Paul Dessau Lanzelot, Bild 14 (03:45) Máté Sólyom-Nagy | Staatskapelle Weimar | Dominik Beykirch

Lanzelot allein (03:45)
Saal im Präsidenten-Palais. Hochzeitstafel (01:03)
Präsidentenmusik (00:33)
"Ruhmreicher, der mit starker Hand..." (00:35)
"Ich danke euch, meine Lieben" (02:10)
"Bürger. Bevölkerung. Volk. Freunde" (03:37)
"Elsa, deine Hand" (01:37)
"Papa, wer ist Lanzelot?" (01:10)
"Ich komm auf die Stunde..." (01:47)
"Es ist soweit..." (00:30)
"Du bist gekommen" (01:00)
"Ich weiß alles über dich..." (01:01)
"Wie mach ich Menschen jetzt aus diesen Puppen..." (02:26)
"Alles Gebundne befreit unser Fest..." (02:09)

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Informationen

Man kennt das von Mozarts La clemenza di Tito, Schuberts „Unvollendeter" oder Erich Wolfgang Korngolds Oper Die tote Stadt: Es gibt Meisterwerke der Musikgeschichte, die eine Zeit lang einfach vergessen werden, bevor sie in einer späteren Epoche als Spiegel der eigenen Befindlichkeiten wiederentdeckt werden. Die Gründe für das Vergessen sind vielfältig - im Fall von Paul Dessaus Märchenoper Lanzelot sind sie wohl eindeutig politisch zu bewerten. Was auch damit zu tun hat, dass Dessau (1894-1979), der Sohn eines jüdischen Tabakwarenhändlers aus Hamburg, sich nach dem Exil während des Zweiten Weltkriegs in der Sowjetischen Besatzungszone niederließ und bis zu seinem Tod als ein politisch loyaler, aber durchaus auch regimekritischer Zeitgenosse der DDR lebte.
Durch seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht entdeckte Dessau mit 60 Jahren das Musiktheater für sich, das in seinen Augen nur als politisches Lehrstück eine Daseinsberechtigung hatte. Zweimal hat er Texte von Brecht vertont, bis er in seiner dritten Oper auf das Märchen Der Drache vom sowjetischen Autor Jewgeni Schwarz zurückgriff, das ihm der Dramatiker Heiner Müller zusammen mit Ginka Tscholakowa zum Libretto des Lanzelot bearbeitete. Die Geschichte ist so brisant, dass schon die Vorlage unter Stalin verboten wurde: Ein Drache, der vor Urzeiten das Volk von der Cholera befreit hat, führt mittlerweile ein totalitäres Regime, wird aber vom Volk geliebt, weil er ihm Ordnung und Konsum garantiert. Das Erscheinen des selbsternannten Freiheitshelden Lanzelot löst bei den Bürgern Widerstand aus; am Ende steht die Frage, ob das Volk wirk­lich schon reif für die Revolution ist.
Erstaunlicherweise stieß der Stoff bei der Uraufführung an der (Ost-)Berliner Staatsoper im Dezember 1969 nicht auf Widerstand der DDR-Behörden; die Inszenierung von Dessaus Ehefrau Ruth Berghaus hielt sich in ihrer politischen Aussage zurück. Dabei gehört Dessaus Musik zum Modernsten und Provokantesten, was damals in der DDR erlaubt war. Die Anforderungen an das Gesangsensemble, den Chor und das Orchester sind kolossal, eine reich bestückte Perkussionsgruppe sorgt  für Schlagkraft, außerdem sieht der Komponist Bandaufnahmen vor, die in den Zuschauersaal eingespielt werden. Nirgends in seinem Werk wartet Dessau mit einer größeren Vielfalt an Musikstilen auf; vom barocken Concerto grosso über romantische Parodien bis zur Agitprop-Musik und modernen Klängen zieht er alle Register. Mit seiner Pluralität der musikalischen Ebenen und dem Appell an den Mut zur Freiheit ist der Lanzelot das ostdeutsche Gegenstück zum gleichermaßen ambitionierten Totaltheater von Bernd Alois Zimmermanns Soldaten.
Nur drei Inszenierungen erlebte Lanzelot zu Dessaus Lebzeiten, dann verschwand das Stück von der Bühne, eine Plattenaufnahme wurde nie produziert. Und erst 50 Jahre nach der Uraufführung haben es das Deutsche Nationaltheater und die Staatskapelle Weimar sowie das Theater Erfurt gewagt, sich den Herausforderungen des Stücks erneut zu stellen. Ende 2019 kam Lanzelot in Weimar in der Inszenierung von Peter Konwitschny und geleitet von Dominik Beykirch heraus, unglücklicherweise wurde die Erfurter Vorstellungsserie durch die Corona-Pandemie vereitelt. Der vorliegende bearbeitete Mitschnitt beweist, welche Kraft der Musik und der Aussage Paul Dessaus Musik auch heute noch, drei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Krieges, brennend aktuell macht.

Besprechungen

Gramophone
Gramophone | February 2023 | David Gutman | 1. Februar 2023 | Quelle: https://www.gram...

Cultural history written by the victors can overstate the divergence of communism and capitalism, complicity and dissent, socialist realism andMehr lesen

Cultural history written by the victors can overstate the divergence of communism and capitalism, complicity and dissent, socialist realism and Western modernism. Some themes have a universal resonance. Or so the (East) German composer Paul Dessau (1894-1979) seemed to want to demonstrate in his third opera, Lanzelot. An ambitious, uncompromisingly abrasive work comprising 15 scenes, it was first staged in 1969 and barely aired again until the 2019 Weimar revival from which this recording is taken. Its jaundiced fairy-tale narrative implies that societies of whatever sort will always prefer the devil they know to the uncertain prospect of liberation.

Audite’s booklet contains plenty of production pics and the conductor’s own listening guide but for the libretto you’ll need online access and proficient German. The plot is surreal, the setting a stone-age community with health and governance issues. Still, its thrust is clear. The protagonist is a do-gooder whose dragon-slaying efforts are impeded by bureaucratic interference and general indifference. At length the dragon is slain and by the time our hero recovers from his wounds the mayor has taken over, another kind of ‘dragon’ cheered on by the hidebound community. Victory celebrations are swallowed up by cacophony. Is there a happy ending or must all leaders become dictators in the end? On the occasion of the 20th anniversary of the founding of the GDR, Dessau dedicated his fable to ‘everyone who fights and works for socialism in our republic’. His librettist Heiner Müller (1929‑95), a progenitor of postmodern theatre frequently out of favour with the regime, was effectively banned from East German stages at the time (despite which it was of course necessary to present Lanzelot’s social critique as applicable only to Western conditions). Half a century later, Peter Konwitschny’s acclaimed revamp challenged audiences with the arrival on stage of a fully occupied refugee boat.

Musically speaking, we range wider than might have been expected. Dessau’s idiom is essentially post-Second Viennese School (bad enough for officialdom) but his skill set here admits aleatoric elements, agitprop, Hollywood film music, the sleazier aspects of jazz-pop, chamber music intimacy and an important taped element. The list is endless. Mightily impressed by Bernd Alois Zimmermann’s Die Soldaten (premiered on the other side of the Iron Curtain in 1965), Dessau keeps the ear engaged with parody, allusion and 13 percussionists, self‑consciously cutting‑edge.

The Prelude briefly presents an Eden of consonance and birdsong before we are catapulted into a grimmer, fragmented reality. An early appearance of the waltz from Tchaikovsky’s Eugene Onegin presumably signals decadent jollification but not all the reminiscences seem designed to be picked up. Also lacking is the melodic distinction that his more circumspect fellow Brechtians, Kurt Weill and Hanns Eisler, habitually brought to the table. Amid the sound and fury some of the most memorable passages are intimate in nature, such as scene 14’s dialogue between lead baritone and solo cello.

The performance would appear to be first-rate. Máté Sólyom-Nagy projects warmth and dignity in the title-role while Emily Hindrichs navigates Elsa’s stratospheric line with remarkable aplomb. The outsize orchestra does its best with Dessau’s impossibilist demands – the conductor apparently spent a year preparing viable material – and the sinister, rumbly electronics are well conveyed. As with any little-known and complex opera, particularly one conceived as a ‘total work of art’, the lack of any visual dimension is likely to restrict the potential audience to initiates. A challenging listen for the rest of us.
Cultural history written by the victors can overstate the divergence of communism and capitalism, complicity and dissent, socialist realism and

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung | 29.01.2023 | Gerald Felber | 29. Januar 2023 | Quelle: https://www.faz.... Dessaus „Lanzelot“ auf CD: Die Kunst der Speichelleckerei

Die Oper „Lanzelot“ von Paul Dessau nach einem Libretto von HeinerMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Die Oper „Lanzelot“ von Paul Dessau nach einem Libretto von Heiner

http://operalounge.de | Januar 2023 | Rüdiger Winter | 16. Januar 2023 | Quelle: https://operalou... Oper als Systemkritik
Paul Dessaus "Lanzelot" erstmals auf CD bei audite

Uraufführungen der Opern von Paul Dessau an der Berliner Staatsopern waren stets Veranstaltungen der besonderen Art. Lukullus in seinen beidenMehr lesen

Uraufführungen der Opern von Paul Dessau an der Berliner Staatsopern waren stets Veranstaltungen der besonderen Art. Lukullus in seinen beiden Fassungen, Puntila und Lanzelot gingen noch weit vor meiner Zeit in Ostberlin erstmals über die Bühne. Bei Einstein (1974) sowie Leonce und Lena (1979) war ich selbst unter den Zuschauern. Es war nicht so, dass ich wild erpicht auf die Musik gewesen wäre. Ein Eingeständnis, mit dem ich gewiss nicht allein stand. Es war das Theaterereignis selbst, das magisch anzog. Der Cäsarenkopf des charismatischen Komponisten war schnell ausgemacht auf dem Stammplatz im ersten Rang. Im Publikum viele bekannte Gesichter der Musik- und Kunstszene aus Ost und West. Dessau war gut vernetzt. Regisseurin aller Uraufführungen war Ruth Berghaus, die Ehefrau des Komponisten. Man konnte also sicher sein, die Werke so authentisch zu sehen und zu hören wie es dem Schöpfer vorschwebte. Die Verurteilung des Lukullus, Puntila, Einstein sowie Leonce und Lena erschienen bei der DDR-Firma Eterna auch auf Platten. Den Puntila dirigierte Dessau sogar selbst. Lanzelot wurde nicht eingespielt. Audite holt dies jetzt mehr als fünfzig Jahre nach der Uraufführung am 19. Dezember 1969 nach. Die Firma veröffentlichte den Mitschnitt einer Vorstellung im Deutschen Nationaltheater Weimar vom 23. November 2019 (23.448).

Warum kam in der DDR keine Aufnahme zustande? Zufall? Wohl kaum. Der Komponist hatte seine Oper anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der DDR „allen, die in unserer Republik für den Sozialismus kämpfen und arbeiten“, gewidmet. Dessau dürfte aber nicht Dessau gewesen sein, wenn da nicht auch dialektische Hintergedanken im Spiele gewesen wären, die auch die verantwortlichen Funktionäre um Partei- und Staatschef Walter Ulbricht, der seinerzeit noch im Amt war, verstanden. Lanzelot verschwand nach weiteren Aufführungen Anfang der siebziger Jahre in München und Dresden in der Versenkung. Die literarische Vorlage ist das satirische Schauspiel der Drache des russischen Schriftstellers Jewgeni Schwarz, der sich überlieferter Märchenstoffe bedient, um die politischen Verhältnisse in seiner sowjetischen Heimat satirisch unter die Lupe zu nehmen. Obwohl sein Drache den Hitlerfaschismus symbolisierte – das Stück entstand 1943 unter dem Eindruck der Blockade Leningrads durch deutsche Truppen – wurde schnell klar, dass Schwarz auch eine überzeitliche Botschaft vermitteln wollte. Unter der Herrschaft des mystischen Untieres, in einem totalitären Staatswesen also, richten sich Menschen ein, fühlten sich versorgt und geschützt. Und bringen es zu einem gewissen Wohlstand, wenn sie denn nicht aufbegehren. Schließlich wird nicht der Unterdrücker sondern der potentielle Befreier von diesem Zustand als Bedrohung wahrgenommen. Nicht zufällig ist die titelgebende Gestalt bei Dessau Lanzelot, der Drachentöter. Das Libretto verfasste der für sein literarisches Interesse am Leben in Diktaturen bekannte Dramatiker Heiner Müller gemeinsam mit der Übersetzerin Glinka Tscholakowa. Es kann – dies ein beispielhafter Service – auf der audite-Seite im Netz gemeinsam mit weiteren Materialien heruntergeladen werden.

Dessau, der Kommunist, glaubte an die zutiefst bürgerlich geprägte Kategorie Oper. „Ich jedenfalls betrachte diese komplexe Großform des Theaters, in der so vielfältige Kunstgattungen wie Musik, Dichtung, Pantomime, Tanz, Gesang, Sprechgesang (wie ihn Arnold Schönberg inaugurierte) einander ergänzend und steuernd ihren Platz finden, als das ausdrucksstärkste Genre, um die großen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit künstlerisch zu beleuchten“, schrieb er im Programmheft zur Uraufführung. Das Zitat findet sich auch im Booklet-Text der audite-Neuerscheinung des Musikwissenschaftlers Michael Struck-Schloen. Schlaglichtartig offenbart es ein Problem. Man kann eine Opernproduktion auf CD nur hören – und nicht sehen. Dessau aber braucht die Bühne und die sprichwörtliche Theaterluft. Die ausdrucksstarken bunten Bühnenfotos aus Weimar vermitteln von der Inszenierung durch Peter Konwitschny zwar einen starken Eindruck von dem prallen, oft die Szene wechselnden Geschehen, das Theatererlebnis selbst müssen sie letztlich schuldig bleiben.

Der Mitschnitt unter der Leitung des Chefdirigenten für die Sparte Musiktheater, Dominik Beykirch, verlangt auch an den heimischen Lautsprechern nach einem aufmerksamen und neugierigen Publikum, das bereit ist, ein weithin völlig unbekanntes Stück kennenzulernen. Wer nach guten Kopfhörern greift, hat mehr davon. Die pralle Bühnenatmosphäre rückt dann noch dichter heran. Ein Manko der Aufnahme wird dadurch allerdings nicht geringer – die eingeschränkte Wortverständlichkeit, die im Theater weniger auffällt, weil die Bühnenaktionen aus sich heraus auch erklärend wirken. So wundert es nicht, dass diese Wiederentdeckung in der Stadt Goethes und Schillers zu einem einhelligen Erfolg geriet. Einem Erfolg, an dem neben Dirigent und Regisseur die maßgeblichen Solisten Emily Hindrichs (Elsa), Máté Sólyom-Nagy (Lanzelot), Oleksandr Pushniak (Drache), Juri Batukov (Charlesmagne), Wolfgang Schwaninger (Bürgermeister), Uwe Stickert (Heinrich), Daniela Gerstenmeyer (Kater) und Andreas Koch (Medizinmann) maßgeblichen Anteil hatten.
Uraufführungen der Opern von Paul Dessau an der Berliner Staatsopern waren stets Veranstaltungen der besonderen Art. Lukullus in seinen beiden

Rheinische Post
Rheinische Post | SAMSTAG, 14. JANUAR 2023 | Dr. Wolfram Goertz | 14. Januar 2023 Die Oper, die Walter Ulbricht suspekt war
An Paul Dessaus „Lanzelot“ hatte die DDR-Obrigkeit schwer zu knabbern. Jetzt gibt es das Werk auf CD

Er vertraute der Partei, aber die Partei vertraute ihm nicht. Sie sah sich ja als große Mutter, die nur das Beste wollte und dafür eine gewisseMehr lesen

Er vertraute der Partei, aber die Partei vertraute ihm nicht. Sie sah sich ja als große Mutter, die nur das Beste wollte und dafür eine gewisse Anpassung verlangte. Der DDR-Komponist Paul Dessau aber, in Gesinnung und Klangsprache bislang systemkonform, brachte 1969 einen Stoff auf seine Notenlinien, der dem SED-Politbüro suspekt war. Noch dazu diese Musik: tosend, bizarr, schwer zu fassen, mit seltsamen Zitaten von Händel über Wagner bis Tschaikowski, plötzlich ergreifend schön, dann wieder abstoßend in ihrer sorgsam komponierten Hässlichkeit.

Der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht bekam kalte Füße. Warum kramte Dessau als Grundlage ausgerechnet Jewgeni Schwarz’ Theatermärchen „Der Drache“ hervor? Das galt als Parabel der belagerten Stadt Leningrad – Hitler und der Faschismus waren der Drache, Held Lanzelot war die Rote Armee. Aber ganz so schwarz-weiß ist schon Schwarz’ Märchen nicht, und obwohl Dessau an zentraler Stelle sogar die Noten Es-E-D (für die Sozialistische Einheitspartei SED) in die „Lanzelot“- Partitur stickte, war der DDR-Obrigkeit bei der Berliner Uraufführung unwohl zumute: Sind mit dem Drachen womöglich wir gemeint? Diese Spitzel im System, diese Strammsteher und Speichellecker: Könnte das als Spiegel unserer geliebten Deutschen Demokratischen Republik verstanden werden?

Dessau und sein Librettist Heiner Müller hatten die Sache bewusst offengehalten, ihnen ging es um die überwölbende Aussage. Zwar fiel Dessau nicht in Ungnade, aber die Partei fürchtete, dass das kein Opus war, das Schlossermeister Peter Zietsche aus Gera mit Frau Ingrid und den vier Kindern auch nur einen Akt lang ertragen würde. „Lanzelot“ war ein Schmerzenskind – und gewiss Dessaus radikalste Partitur. Eine Heimsuchung für Normalverbraucher. Die Schlagzeuger müssen schräge Instrumente wie Waschbrett, Eisenketten, Brummtopf und Rumbabirne bedienen.

„Lanzelot“ war denn auch Dessaus einzige Oper, der sich die staatseigene Schallplattenfirma der DDR verweigerte, obwohl sie der Komponist anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der DDR allen gewidmet hatte, „die in unserer Republik für den Sozialismus kämpfen und arbeiten“. Ulbricht sah in dieser Widmung vermutlich tückische Schönsprecherei. Er witterte eine politische Botschaft mit gefährlichem Deutungstransfer. Nun aber gibt es beim Label audite den Mitschnitt einer Weimarer Produktion aus dem Jahr 2019, die von sensationeller Qualität ist. Die Fachzeitschrift „Opernwelt“ würdigte sie damals als „Wiederentdeckung des Jahres“, zumal die Hörer sie mit zeitlichem Abstand zur DDR-Zeit als parodistische und anspielungsreiche Angelegenheit sogar genießen konnten und dachten: Walter Ulbricht war selbst der alte Drache! Die Staatskapelle Weimar unter Dominik Beykirch leistetet Grandioses, die Vokalpartien sind wunderbar besetzt – das Ganze ist musikalisches Lehrstück und politische Geisterbahn in einem.
Er vertraute der Partei, aber die Partei vertraute ihm nicht. Sie sah sich ja als große Mutter, die nur das Beste wollte und dafür eine gewisse

The Guardian
The Guardian | Thu 12 Jan 2023 | Andrew Clements | 12. Januar 2023 | Quelle: https://www.theg... Andrew Clements's Classical Album of the Week: Dessau: Lanzelot review – gleefully eclectic attack on Soviet totalitarianism
One of the German Democratic Republic’s most significant composers used his opera about a dragon and a knight to question the regime

Paul Dessau was one of the most significant composers in the GermanMehr lesen

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Paul Dessau was one of the most significant composers in the German

Kulturabdruck | 12. Januar 2023 | Dr. Thorsten Stegeman | 12. Januar 2023 | Quelle: https://www.kult... Der ungeliebte Ritter der Arbeiterklasse

Die Corona-Pandemie erschwerte das Comeback der Oper in der Neuinszenierung von Peter Konwitschny erheblich, doch die erste Einspielung geriet zu einer Referenzaufnahme. Auch wenn die Balance zwischen Sängern und Orchester bei diesem Live-Mitschnitt nicht immer optimal ist, begeistern Emily Hindrichs (Elsa), Máté Sólyom-Nagy (Lanzelot) und Oleksandr Pushniak (Drache) durch ebenso stimmgewaltige wie differenzierte Auftritte. Der Opernchor des Deutschen Nationaltheaters, der Chor des Theaters Erfurt und der Kinderchor schola cantorum weimar lösen schwierige Aufgaben eindrucksvoll und scheinbar unangestrengt.Mehr lesen

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Die Corona-Pandemie erschwerte das Comeback der Oper in der Neuinszenierung von Peter Konwitschny erheblich, doch die erste Einspielung geriet zu einer Referenzaufnahme. Auch wenn die Balance zwischen Sängern und Orchester bei diesem Live-Mitschnitt nicht immer optimal ist, begeistern Emily Hindrichs (Elsa), Máté Sólyom-Nagy (Lanzelot) und Oleksandr Pushniak (Drache) durch ebenso stimmgewaltige wie differenzierte Auftritte. Der Opernchor des Deutschen Nationaltheaters, der Chor des Theaters Erfurt und der Kinderchor schola cantorum weimar lösen schwierige Aufgaben eindrucksvoll und scheinbar unangestrengt.

www.pizzicato.lu | 05/01/2023 | Norbert Tischer | 5. Januar 2023 | Quelle: https://www.pizz... Paul Dessaus Lanzelot aus Weimar

Paul Dessaus Oper Lanzelot wurde im Dezember 1969 an der Deutschen Staatsoper Berlin uraufgeführt. Das Libretto von Heiner Müller und GinkaMehr lesen

Paul Dessaus Oper Lanzelot wurde im Dezember 1969 an der Deutschen Staatsoper Berlin uraufgeführt. Das Libretto von Heiner Müller und Ginka Tscholakowa beruht auf dem Märchenstück Der Drache von Jewgeni Schwarz.

In der Programmnotiz heißt es: «Die Parabel Der Drache wurde 1943 vor dem Hintergrund des Naziterrors geschrieben und war wegen der allzu deutlichen Kritik am totalitären Regime Stalins in der Sowjetunion zunächst 17 Jahre lang verboten. 1965 brachte Benno Besson das Stück über den Drachentöter in einer legendären Inszenierung am Deutschen Theater in Berlin heraus. Dessau entdeckte darin eine operntaugliche Vorlage mit den für ihn so wichtigen gesellschaftspolitischen Bezügen: Ein freier Held möchte die Drachenstadt von seinem inhumanen Usurpator befreien, doch er stößt auf Desinteresse bei den Stadtoberen und der Bevölkerung, die sich arrangiert hat. Die Gleichgültigkeit schlägt in Feindseligkeit um, als Lanzelot den Drachen besiegt. Die offene Diktatur des Drachen wird umgemünzt in eine verdeckte Ausbeutung der Bevölkerung, in eine Herrschaft weniger über viele.»

Die Musik ist prägnant, farbig, oft schlagkräftig, aber manchmal auch sehr lyrisch, grotesk und real, mit Anklängen an Barockmusik, Beat und Mozart sowie Zitaten von Chopin, Rossini und Wagner.

Das Werk wurde im November 2019 am Deutschen Nationaltheater Weimar unter der Regie von Peter Konwitschny und der musikalischen Leitung von Dominik Beykirch erneut aufgeführt. Der Dirigent gibt Dessaus abwechslungsreicher Musik eine große Vitalität und lässt sie über die interessante und immer noch aktuelle Handlung hinaus rein musikalisch höchst attraktiv werden.

Unter den Solisten fallen Emily Hindrichs als Elsa und Mate Solyom-Nagy als Lanzelot ebenso auf wie Oleksandr Pushniak als Drache und Wolfgang Schwaninger als Bürgermeister. Aber auch alle anderen Sänger lassen keine Wünsche offen.

Und weil der Hörer sich ohne Bühnenhandlung und Dekoration voll auf den Sound konzentrieren kann, kommt die Musik unwahrscheinlich gut zur Geltung und macht diese audite-Veröffentlichung besonders wertvoll. Wer sich dennoch von der Bühne einen Eindruck verschaffen will, kann das anhand von zahlreichen Fotos im Booklet tun. Hervorragend ist auch der gut erklärende Einführungstext von Dominik Beykirch.


English translation:

Paul Dessau’s opera Lanzelot was premiered in December 1969 at the Deutsche Staatsoper Berlin. The libretto by Heiner Müller and Ginka Cholakova is based on the fairy tale play Der Drache by Yevgeny Schwarz.

The program note says: «The parable Der Drache (The Dragon) was written in 1943 against the backdrop of Nazi terror and was initially banned for 17 years in the Soviet Union because of its overly explicit criticism of Stalin’s totalitarian regime. In 1965, Benno Besson staged the play about the dragon slayer in a legendary production at the Deutsches Theater in Berlin. Dessau discovered in it a template suitable for opera with the socio-political references that were so important to him: A free hero wants to free the dragon city from its inhumane usurper, but he encounters disinterest from the city’s superiors and the population, which has come to terms. Indifference turns to hostility when Lancelot defeats the dragon. The dragon’s overt dictatorship is transformed into a covert exploitation of the population, a rule of the few over the many.»

The music is concise, colorful, often punchy, but sometimes very lyrical, grotesque and real, with echoes of Baroque music, Beat, and Mozart, as well as quotations from Chopin, Rossini, and Wagner.

The work was performed again in November 2019 at the Deutsches Nationaltheater Weimar, directed by Peter Konwitschny and musically conducted by Dominik Beykirch. The conductor gives Dessau’s varied music great vitality and makes it highly attractive in purely musical terms, beyond the interesting and still topical plot.

Among the soloists, Emily Hindrichs as Elsa and Mate Solyom-Nagy as Lancelot stand out, as do Oleksandr Pushniak as the Dragon and Wolfgang Schwaninger as the Mayor. But also all other singers leave nothing to be desired.

And because the listener can fully concentrate on the sound without stage action and decoration, the music comes across incredibly well and makes this audite release particularly valuable. If you still want to get an impression of the stage, you can do so with the help of numerous photos in the booklet. The well-explanatory introductory text by Dominik Beykirch is also excellent.
Paul Dessaus Oper Lanzelot wurde im Dezember 1969 an der Deutschen Staatsoper Berlin uraufgeführt. Das Libretto von Heiner Müller und Ginka

Das Opernglas
Das Opernglas | Januar 2023 | Michael Lehnert | 1. Januar 2023

Emily Hinrichs singt die stratosphärisch hohe Partie der Elsa, der Opernchor der Bühnen von Weimar und Erfurt meistert die vielfältigen Aufgaben und kommentierenden Einsätze brillant, und Máté Sólyom-Nagy gibt die Titelpartie fulminant. Spaß machen die Orchestereffekte und die Einfälle, mit denen der Komponist das Libretto von Heiner Müller regelrecht klanglich illustriert.Mehr lesen

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Emily Hinrichs singt die stratosphärisch hohe Partie der Elsa, der Opernchor der Bühnen von Weimar und Erfurt meistert die vielfältigen Aufgaben und kommentierenden Einsätze brillant, und Máté Sólyom-Nagy gibt die Titelpartie fulminant. Spaß machen die Orchestereffekte und die Einfälle, mit denen der Komponist das Libretto von Heiner Müller regelrecht klanglich illustriert.

Ostthüringer Zeitung
Ostthüringer Zeitung | 30.12.2022 | Wolfgang Hirsch | 30. Dezember 2022 Nostalgische Mahnung
Paul Dessaus Oper „Lanzelot“ in Erfurt-Weimarer Koproduktion auf CD eingespielt

Unter den deklamatorischen Protagonisten seien – stellvertretend für eine geschlossene Ensemble-Leistung – Oleksandr Pushniak als Drache und Máté Sólyom-Nagy als Lanzelot genannt. Auch die atemberaubenden Chöre lassen sich hörenMehr lesen

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Unter den deklamatorischen Protagonisten seien – stellvertretend für eine geschlossene Ensemble-Leistung – Oleksandr Pushniak als Drache und Máté Sólyom-Nagy als Lanzelot genannt. Auch die atemberaubenden Chöre lassen sich hören

Thüringer Allgemeine | 30.12.2022 | Wolfgang Hirsch | 30. Dezember 2022 | Quelle: https://www.thue... Nostalgische Mahnung
Paul Dessaus Oper „Lanzelot“ in Erfurt-Weimarer Koproduktion auf CD eingespielt

Unter den deklamatorischen Protagonisten seien – stellvertretend für eine geschlossene Ensemble-Leistung – Oleksandr Pushniak als Drache und Máté Sólyom-Nagy als Lanzelot genannt. Auch die atemberaubenden Chöre lassen sich hörenMehr lesen

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Unter den deklamatorischen Protagonisten seien – stellvertretend für eine geschlossene Ensemble-Leistung – Oleksandr Pushniak als Drache und Máté Sólyom-Nagy als Lanzelot genannt. Auch die atemberaubenden Chöre lassen sich hören

Thüringische Landeszeitung
Thüringische Landeszeitung | 30.12.2022 | Wolfgang Hirsch | 30. Dezember 2022 | Quelle: https://www.tlz.... Nostalgische Mahnung
Paul Dessaus Oper „Lanzelot“ in Erfurt-Weimarer Koproduktion auf CD eingespielt

Unter den deklamatorischen Protagonisten seien – stellvertretend für eine geschlossene Ensemble-Leistung – Oleksandr Pushniak als Drache und Máté Sólyom-Nagy als Lanzelot genannt. Auch die atemberaubenden Chöre lassen sich hörenMehr lesen

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Unter den deklamatorischen Protagonisten seien – stellvertretend für eine geschlossene Ensemble-Leistung – Oleksandr Pushniak als Drache und Máté Sólyom-Nagy als Lanzelot genannt. Auch die atemberaubenden Chöre lassen sich hören

Der neue Merker | 30.12.2022 | Dr. Ingobert Waltenberger | 30. Dezember 2022 | Quelle: https://onlineme... Live Mitschnitt aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar vom 13.11.2019

Ein Zerrspiegel und Parforceritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Gounod und Wagner bis Jazz samt dissonanter Provokation kennzeichnet dieses alle Genregrenzen sprengende Stück Musiktheater sui generis.Mehr lesen

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Ein Zerrspiegel und Parforceritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Gounod und Wagner bis Jazz samt dissonanter Provokation kennzeichnet dieses alle Genregrenzen sprengende Stück Musiktheater sui generis.

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16.01.2023
Auszeichnung

4/5 Sterne - Paul Dessau: Lanzelot
16.01.2023
Rezension

The Guardian
Andrew Clements's Classical Album of the Week: Dessau: Lanzelot review – gleefully eclectic attack on Soviet totalitarianism
16.01.2023
Rezension

http://operalounge.de
Oper als Systemkritik
14.01.2023
Info

Broadcast: MDR Klassik "Opernmagazin" (08:05 pm)
10.01.2023
Auszeichnung

5/5 Noten - Paul Dessau: Lanzelot
10.01.2023
Rezension

www.pizzicato.lu
Paul Dessaus Lanzelot aus Weimar
09.01.2023
Rezension

Ostthüringer Zeitung
Nostalgische Mahnung
02.01.2023
Info

rbb-Kultur "Neue Musik aktuell"
09.01.2023
Rezension

Thüringer Allgemeine
Nostalgische Mahnung
09.01.2023
Rezension

Thüringische Landeszeitung
Nostalgische Mahnung
09.01.2023
Rezension

Der neue Merker
Live Mitschnitt aus dem Deutschen Nationaltheater Weimar vom 13.11.2019
09.01.2023
Rezension

Das Opernglas
Ein Riesenorchester mit großem Schlagwerk und sehr vielen Extras (4 Triangeln!)...
04.01.2023
Info

Concerti CD Raffle
04.01.2023
Auszeichnung

Listening Tipp - Paul Dessau: Lanzelot
09.12.2022
Info

Dessau's 'Bild 8. Stadt' from the opera Lanzelot was added to Spotify's playlist "Classical New Releases - Spotify Picks" from 9th until 15th December (#48/53)
25.11.2022
Info

Dessau's 'Bild 5. Fernsehraum' from the opera Lanzelot was added to the iTunes and Apple Music Playlist 'Neu in: Klassische Musik' in Germany and other countries (#52/100)
23.11.2022
Auszeichnung

Wiederentdeckung des Jahres - 2020 - Paul Dessau: Lanzelot
22.11.2022
Info

The album 'Paul Dessau: Lanzelot' was pitched for different Curated Classical Playlists
22.11.2022
Info

Dessau's 'Bild 5. Zwischenspiel' from the opera Lanzelot was pitched for different Curated Classical Playlists
22.11.2022
Info

Dessau's 'Bild 8. Stadt' from the opera Lanzelot was pitched for different Curated Classical Playlists
10.11.2022
Info

Dessau's 'Bild 5. Fernsehraum' from the opera Lanzelot was pitched for different Curated Classical Playlists
25.10.2022
Info

Dessau's 'Bild 7. Zwischenspiel' from the opera Lanzelot was pitched for different Curated Classical Playlists

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