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Dora Pejačević: Complete Symphonic Works

23449 - Dora Pejačević: Complete Symphonic Works

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Dora Pejačević regarded her Symphony as her most important work. Yet at its premiere, one crucial detail was missing: her full name. In the programmes for the first performances in Vienna and Dresden, only “D. Pejacsevich” was listed. Why did the composer refrain from including her first name? And would the audience have reacted differently if they had known that the Symphony was written by a woman?more

Dora Pejačević regarded her Symphony as her most important work. Yet at its premiere, one crucial detail was missing: her full name. In the programmes for the first performances in Vienna and Dresden, only “D. Pejacsevich” was listed. Why did the composer refrain from including her first name? And would the audience have reacted differently if they had known that the Symphony was written by a woman?

Track List

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CD 1 von 2 (55:10)
Metamorphosis (Verwandlung), Op. 37b (04:30)
Love Song (Liebeslied), Op. 39 (04:56)

Dora Pejačević Zwei Schmetterlingslieder, Op. 52 (02:47) Annika Schlicht | Staatskapelle Weimar | Ivan Repušić

No. 1 Goldne Sterne, blaue Glöckchen (01:22)
No. 2 Schwebe, du Schmetterling (01:25)

Dora Pejačević Symphony in F-Sharp Minor, Op. 41 (42:57) Staatskapelle Weimar | Ivan Repušić

I. Andante maestoso (14:31)
II. Andante sostenuto (11:26)
III. Scherzo. Molto allegro (07:15)
IV. Allegro appassionato (09:45)

CD 2 von 2 (55:03)

Dora Pejačević Phantasie concertante in D Minor, Op. 48 (16:05) Martina Filjak | Staatskapelle Weimar | Ivan Repušić

Allegro molto moderato – Moderato e molto espressivo – Allegro vivo (16:05)
Ouverture in D Minor, Op. 49 (05:55)

Dora Pejačević Piano Concerto in G Minor, Op. 33 (29:00) Martina Filjak | Staatskapelle Weimar | Ivan Repušić

I. Allegro moderato (12:14)
II. Adagio con estro poetico (08:12)
III. Allegro con fuoco (08:34)

Dora Pejačević, Igor Kuljerić (Arranger) Staatskapelle Weimar | Ivan Repušić

Nocturne in C-Sharp Major, Op. 50/1 (Arr. for Orchestra) (04:03)

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Details

Dora Pejačević: Complete Symphonic Works
article number: 23.449
EAN barcode: 4022143234490
price group: BCE
release date: 6. March 2026
total time: 110 min.

Bonus Material

Informationen

Is there such a thing as "female" and "male" music? The life of Croatian composer Dora Pejačević clearly shows that - like many other women composers of the late 19th and early 20th centuries - she had far fewer opportunities in the musical world than her male colleagues. Yet her aristocratic background and a mother who was herself a composer afforded her certain freedoms. Step by step, Pejačević found her way into concert programmes throughout the Habsburg Monarchy, with works ranging from piano and vocal music to the symphony, a genre traditionally considered "male."

The reception of her music illustrates how difficult it is to classify music according to gender: while some critics described her compositions as "feminine", others recognised in them a "masculine" expressive power. What remains beyond doubt, however, is Dora Pejačević's artistic significance - as one of the most outstanding women composers of her era.

Reviews

Klassiek Centraal | 04.02.2026 | February 4, 2026 | source: https://klassiek... Sämtliche symphonischen Werke

Dora Pejačević betrachtete ihre Sinfonie als ihr wichtigstes Werk. Doch bei der Uraufführung fehlte ein entscheidendes Detail: ihr vollständigerMehr lesen

Dora Pejačević betrachtete ihre Sinfonie als ihr wichtigstes Werk. Doch bei der Uraufführung fehlte ein entscheidendes Detail: ihr vollständiger Name. Die Programme der ersten Aufführungen in Wien und Dresden führten lediglich „D. Pejacsevich“ auf. Warum ließ die Komponistin ihren Vornamen weg? Und hätte das Publikum anders reagiert, wenn klar gewesen wäre, dass die Sinfonie von einer Frau geschrieben wurde? Gibt es so etwas wie „weibliche“ und „männliche“ Musik?

Das Leben der kroatischen Komponistin Dora Pejačević zeigt deutlich, dass sie – wie viele andere Komponistinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts – in der Musikwelt kaum die gleichen Möglichkeiten wie ihre männlichen Kollegen hatte. Ihre aristokratische Herkunft prägte sie als Frau. Gleichzeitig ermöglichten ihr der Adel und eine selbst komponierende Mutter jedoch einen gewissen Grad an Freiheit. Nach und nach fand Pejačević ihren Weg in die Konzertprogramme der gesamten Donaumonarchie, mit Werken, die von Klavier- und Vokalmusik bis hin zur Sinfonie reichten – einem Genre mit traditionell „männlichen“ Konnotationen.

Die Rezeption ihrer Musik verdeutlicht die Schwierigkeit, Musik nach Geschlecht zu kategorisieren: Während einige Kritiker ihre Kompositionen als „feminin“ bezeichneten, erkannten andere darin eine „maskuline“ Ausdruckskraft. Dennoch bleibt Dora Pejačevićs künstlerische Bedeutung unbestritten – sie zählt zu den herausragendsten Komponistinnen ihrer Zeit.

Das Programm präsentiert die Mezzosopranistin Annika Schlicht, Martina Filjak am Klavier und die Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Ivan Repusic. Das Album enthält die erste Einspielung des Nocturnes op. 50 Nr. 1 in einer Orchesterfassung.
Dora Pejačević betrachtete ihre Sinfonie als ihr wichtigstes Werk. Doch bei der Uraufführung fehlte ein entscheidendes Detail: ihr vollständiger

Deutschlandfunk
Deutschlandfunk | 01.02.2026 "Die neue Platte" | Uwe Friedrich | February 1, 2026 | source: https://www.deut... BROADCAST "Die neue Platte"

Für: Deutschlandfunk, Die neue Platte, Jochen Hubmacher<br /> Von: Uwe Friedrich<br /> <br /> „Complete Symphonic Works“ von Dora Pejačević mit derMehr lesen

Für: Deutschlandfunk, Die neue Platte, Jochen Hubmacher
Von: Uwe Friedrich

„Complete Symphonic Works“ von Dora Pejačević mit der Staatskapelle Weimar

AUTOR 1:
Ein Lebenslauf wie aus einem Roman. Oder aus einer Operette, aber mit traurigem Schluss: Eine komponierende Gräfin, Tochter des Statthalters von Slawonien, höchst begabt und erfolgreich. Befreundet mit Karl Kraus und Rainer Maria Rilke, mit nur 37 Jahren im Kindbett gestorben. Außerhalb Kroatiens bis heute weitgehend unbekannt. Das ist das Leben der kroatischen Komponistin Dora Pejačević. Ihr komplettes symphonisches Werk hat nun ihr Landsmann Ivan Repušić mit der Staatskapelle Weimar aufgenommen: Unsere „Neue Platte“ heute, am Mikrofon begrüßt Sie Uwe Friedrich.

MUSIK 1: Klavierkonzert 1‘48

AUTOR 2:
Das Klavierkonzert in g-Moll ist die erste fertiggestellte Orchesterkomposition von Dora Pejačević. Es wurde 1916 mit großem Erfolg in Zagreb uraufgeführt, unmittelbar danach begann sie mit der Komposition ihrer fis-Moll-Symphonie. Das Klavierkonzert verrät den starken Einfluss von Sergej Rachmaninow, dessen Werke die begabte Pianistin damals aufführte. Hochvirtuos geschrieben, auch im formalen Aufbau sehr an Rachmaninow orientiert, stellt das Konzert hohe Ansprüche an die Solistin Martina Filjak, die sie ebenso farbenreich wie zupackend meistert.

MUSIK 2: Klavierkonzert 0:50

AUTOR 3:
Die Komponistin Dora Pejačević wird gerne als Autodidaktin beschrieben. Das stimmt nur insofern, als sie kein akademisches Kompositionsstudium absolviert hat. Aber als Tochter einer der reichsten und bedeutendsten kroatischen Adelsfamilien genoss sie eine gründliche musikalische Erziehung. Ihre Mutter war Sängerin, sehr interessiert an zeitgenössischer Musik und unterstützte die Tochter in ihren musikalischen Ambitionen. Mit Mitte zwanzig zog Dora nach Dresden, wo sie privaten Kompositionsunterricht nahm. Es folgte eine erste Zeit in München, bevor sie mitten im Ersten Weltkrieg nach Kroatien zurückkehrte, um sich in ihrem Heimatort um Kriegsversehrte zu kümmern. Hier begann sie auch die Komposition ihrer Symphonie in fis-Moll, die sie später als ihr bedeutendstes Werk beschreiben sollte.

MUSIK 3: Symphonie 1:56

AUTOR 4:
Der zweite und der dritte Satz dieser Symphonie wurden im Jahr 1918 im Wiener Musikvereinssaal uraufgeführt, interessanterweise ohne den Vornamen der Komponistin zu nennen. Auf dem Programmzettel stand lediglich D. Pejačević, vielleicht um die Autorenschaft einer Frau zu verschleiern und entsprechenden Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Lediglich zwei der vier Sätze zu spielen war im 19. und frühen 20. Jahrhundert durchaus üblich, damals wurde die Werkgestalt noch nicht dogmatisch gesehen, man spielte nur das, was populär und erfolgversprechend war. Star dieses Uraufführungsabends war die ungarische Pianistin Alice Ripper. Auf dem Programm standen die Es-Dur-Klavierkonzerte von Beethoven und Liszt sowie die „Figaro“-Ouvertüre von Mozart. Wahrscheinlich hat die Pianistin dafür gesorgt, dass wenigstens Teile der Symphonie ihrer Freundin auf das überlange Programm kamen, noch mehr Musik wollte man dem Publikum dann wohl doch nicht zumuten. Die komplette Symphonie wurde zwei Jahre später in Dresden uraufgeführt, auch im Jahr 1920 stand nur das verschleiernde D. als Vorname auf dem Programmzettel.

MUSIK 4: Symphonie 1:34

AUTOR 5:
Ivan Repušić und die Staatskapelle Weimar werfen sich mit Schwung in diese Fin-de-siecle-Ästhetik mit ihren überreizten und immer wieder unerlösten Harmonien, die an Alexander von Zemlinsky oder Franz Schreker denken lassen. Aber Pejačević ist weit mehr als eine begabte Epigonin. Sie zeigt ein großes Gespür für musikalische Formen. Das mäandert nicht ziellos vor sich hin, sondern ist streng geordnet im Umgang mit den musikalischen Mitteln. Die Orchesterfarben sind fein abgetönt, über allem lastet das schwere Parfum einer musikalischen Endzeit, ohne die Werke damit zu erdrücken. In diesem Repertoire ist die Weimarer Staatskapelle zu Hause, hier wurden Wagners „Lohengrin“ und Humperdincks „Hänsel und Gretel“ uraufgeführt, Richard Strauss war dort Kapellmeister, Spät- und Spätestromantik ist bei diesem traditionsreichen Orchester in den besten Händen. Seit der Spielzeit 2024/25 ist der kroatische Dirigent Ivan Repušić Chefdirigent der Weimarer Staatskapelle und setzt sich auch hier für die weitgehend vergessenen oder schon immer ignorierten Komponistinnen und Komponisten seiner Heimat ein. Schon in seiner Zeit beim Münchner Rundfunkorchester hat er für einige lohnende Erst- oder Wiederbegegnungen gesorgt, nun setzt er sich mit der Staatskapelle Weimar für eine Komponistin ein, bei der man sich wirklich nur wundern kann, warum ihre Werke so selten gespielt werden.

MUSIK 5: Symphonie 2:06

AUTOR 6:
Nach dem Klavierkonzert und der Symphonie komponierte Dora Pejačević zwei einsätzige Orchesterwerke. Eine Ouvertüre für großes Orchester, die allerdings recht akademisch ausgefallen ist, im Sinne von formal überzeugend aber wenig inspiriert und tendenziell uninteressant. Das kommt bei den besten Komponisten vor und spricht weder gegen die Komponistin noch dagegen, auch dieses Werk aufzunehmen, um ihre Orchesterwerke komplett vorzulegen. Spannender ist aber ihre Phantasie concertante, ein viertelstündiges Werk für Klavier und Orchester, auch hier ist Martina Filjak die Solistin.

MUSIK 6: Phantasie 2:45

AUTOR 7:
Das Klavierkonzert und die Symphonie von Dora Pejačević liegen bereits in anderen professionellen Aufnahmen vor, aber diese der Staatskapelle Weimar mit ihrem Chefdirigenten Ivan Repušić ist den anderen deutlich überlegen, weil Repušić ganz selbstverständlich den spezifischen Ton zwischen slawisch grundierter Rhythmik und Harmonik und dem wienerisch-deutschen Klang ihrer Orchestersprache trifft. Darüber hinaus lohnt sich diese beim Label audite erscheinende Doppel-CD wegen der vier Orchesterlieder, gesungen von Annika Schlicht. Auch hier zeigen sich die vielen Verknüpfungen und Verbindungen in der Kulturszene des habsburgischen Vielvölkerstaats. Pejačević war befreundet oder zumindest bekannt mit dem Schriftsteller Rainer Maria Rilke, von dem der Text zum „Liebeslied“ stammt und mit dem scharfzüngigen Publizisten Karl Kraus, der die Worte zum Lied „Verwandlung“ schrieb.

MUSIK 7: Verwandlung 2:01

AUTOR 8:
56 Werke umfasst das Schaffen der Komponistin Dora Pejačević, darunter viel Klavier- und Kammermusik, die es ebenfalls verdient haben, öfter gespielt zu werden. Vielleicht ist jetzt gerade die richtige Zeit für sie, wenn einerseits Konzertveranstalter ein besonderes Augenmerk auf die vernachlässigten Werke von Komponistinnen legen und andererseits die Fixierung auf Kriterien wie Innovation und Materialfortschritt nachlässt. Gewiss, man denkt beim Hören dieser Musik immer mal wieder an die großen Werke von Alexander Zemlinsky, gelegentlich Franz Schreker, weniger an Gustav Mahler und Richard Strauss. Pejačević war keine Bilderstürmerin, aber auch keine blasse Epigonin. Ihre Melodien sind einfallsreich, ihr Umgang mit dem musikalischen Material ebenso formbewusst wie originell. In diesen auch aufnahmetechnisch überzeugenden Interpretationen versucht der Dirigent Ivan Repušić gar nicht erst, die Kompositionen künstlich aufzuplustern und bedeutungsvoll zu überfrachten. Gerade deshalb können sie überzeugen. Nur die zweifelhafte Orchestrierung des eigentlich charmanten Klavier-Nocturnes als Quasi-Zugabe auf dieser Doppel-CD hätte es wirklich nicht gebraucht. Da hören wir lieber nochmal ins Finale des Klavierkonzerts rein.

MUSIK 8: Klavierkonzert 1:20

AUTOR 8:
Das Finale des Klavierkonzerts von Dora Pejačević mit der Solistin Martina Filjak, sie wurde begleitet von der Staatskapelle Weimar, Dirigent dieser Aufnahme ist Ivan Repušić. Die Doppel-CD mit sämtlichen Orchesterwerken der kroatischen Komponistin erscheint in diesen Tagen beim Label audite. Wenn Sie den Anfang dieser Sendung verpasst haben oder Details noch einmal hören möchten, können Sie das in den nächsten sieben Tagen gerne in der Dlf-Audiothek und unter deutschlandfunk.de tun. Mit dieser doppelten Empfehlung verabschiedet sich Uwe Friedrich.
Für: Deutschlandfunk, Die neue Platte, Jochen Hubmacher
Von: Uwe Friedrich

„Complete Symphonic Works“ von Dora Pejačević mit der

Scherzo
Scherzo | 28/12/2025 | December 28, 2025 | source: https://scherzo.... El sello audite publica la integral sinfónica de Dora Pejačević

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