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Ludger Vollmer: Violin Concerto & Transformations

97835 - Ludger Vollmer: Violin Concerto & Transformations

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Aus einer kleinen, frei schwebenden melodischen Formel entwickeln sich vier Sätze voller rhythmischer Energie und formelgebundener Struktur. Mit der Freiheit einer Möwe, die über das Wasser zieht, entfaltet sich über knapp 40 Minuten eine faszinierende Klangwelt. mehr

"Gernot Süßmuth [...] erweist sich als die Werke auskostender Interpret, nicht nur als Sachwalter. Sein immer von klarer Artikulation und makelloser Technik ausgehendes Spiel zeigt die Vielseitigkeit der Kompositionen durch seine auf die Details der Werke eingehende Deutung, wobei er immer auch den Gesamtkontext in den Händen hält." (Pizzicato)

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Ludger Vollmer Concerto for Violin and Orchestra (30:13) Gernot Süßmuth | Staatskapelle Weimar | Thüringer Bach Collegium | Dominik Beykirch

I. Modus (Ruhig fließend) (08:33)
II. Hoquetus (Adagio, liberamente) (06:28)
III. Scherzo rhitmica (Con brio) (05:01)
IV. Concerto grosso (10:11)

Ludger Vollmer Gernot Süßmuth

Transformations for Solo Violin (09:31)

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Details

Ludger Vollmer: Violin Concerto & Transformations
Artikelnummer: 97.835
EAN-Code: 4022143978356
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 3. Juli 2026
Spielzeit: 39 min.

Zusatzmaterial

Informationen

Ludger Vollmers Konzert für Violine, tiefe Streicher, Bläser und Schlagzeug entstand 2020 während des Lockdowns als Auftragsarbeit für die Staatskapelle Weimar und spiegelt die Atmosphäre dieser besonderen Zeit wider.
Ausgangspunkt für die Komposition war eine sechstönige, frei schwebende melodische Formel ohne festes rhythmisches Schema, die der Komponist bildhaft mit der Bewegung einer Möwe über dem Wasser verbindet und die das gesamte Werk prägt. In dem viersätzigen Violinkonzert trägt jeder Satz ein eigenes thematisches Profil, anhand dessen Vollmer seine musikalische Klangwelt und seine Art, durch rhythmische Melodik zu erzählen, vorstellt.
Über knapp 40 Minuten fasziniert der musikalische Kosmos des Komponisten mit dichter, erzählerischer Klangsprache und klarer Form.

Besprechungen

RTP antena 2 | 6 jul, 2026 | Inês Almeida | 6. Juli 2026 | Quelle: https://antena2.... BROADCAST: "Supernova", episode 27 - Música, poesia e literatura

O berlinense Ludger Vollmer, nascido em 1961, é considerado um dos principais compositores de ópera dos países germanófonos, a sua obra atravessaMehr lesen

O berlinense Ludger Vollmer, nascido em 1961, é considerado um dos principais compositores de ópera dos países germanófonos, a sua obra atravessa géneros e formas musicais e a sua atividade extravasa a composição. Desafiado pela Staatskapelle Weimar a escrever um concerto, Vollmer sentiu que era a sua oportunidade de afirmar a natureza e as motivações do seu universo musical através de uma obra de «música absoluta», não baseada em qualquer texto. No início do processo criativo esteve uma pequena fórmula melódica de seis notas — um núcleo — que se revelou ao compositor como a imagem de uma gaivota a sobrevoar as águas de Hamburgo. Dessa semente nasceu um Concerto para violino solo e grande orquestra, retirando toda a sua energia da fórmula inicial. A arquitetura composicional da obra assenta em três pilares: escalas modais (portadoras de significado emocional), uma combinação rítmica com grande energia de dança (inspirada nos Balcãs e em África) e, finalmente, a técnica antiga da centonização (ainda presente em certas tradições orientais) — a composição de fórmulas melódicas que não são ritmicamente fixas e, por isso, possuem enorme flexibilidade. Ao longo de quatro andamentos, Vollmer criou uma linguagem musical nova e poderosa, baseada em heterofonia, técnica de mistura e modulação melódica. O solista é Gernot Süssmuth e o maestro é Dominik Beykirch (ed. Audite).

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Deutsche Übersetzung:

Der 1961 in Berlin geborene Ludger Vollmer gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten im deutschsprachigen Raum. Sein Werk umfasst verschiedene musikalische Gattungen und Formen, und seine Tätigkeit reicht weit über das Komponieren hinaus. Als er von der Staatskapelle Weimar mit der Aufgabe betraut wurde, ein Konzert zu schreiben, sah Vollmer darin die Chance, Wesen und Motivation seines musikalischen Universums in einem Werk „absoluter Musik“ auszudrücken, das auf keinem Text basiert. Am Anfang des kreativen Prozesses stand eine kleine melodische Formel aus sechs Tönen – ein Kern –, die sich dem Komponisten als das Bild einer über dem Hamburger Wasser fliegenden Möwe offenbarte. Aus diesem Keim entstand ein Konzert für Violine solo und großes Orchester , das seine gesamte Energie aus der ursprünglichen Formel schöpft. Die Komposition des Werkes ruht auf drei Säulen: modalen Skalen (die emotionale Bedeutung tragen), einer rhythmischen Kombination mit großer tänzerischer Energie (inspiriert vom Balkan und Afrika) und schließlich der alten Technik der Zentonisierung (die in einigen östlichen Traditionen noch immer präsent ist) – der Komposition melodischer Formeln, die rhythmisch nicht festgelegt sind und daher eine enorme Flexibilität besitzen. In vier Sätzen schuf Vollmer eine neue und kraftvolle musikalische Sprache, die auf Heterophonie, einer Mischtechnik und melodischer Modulation basiert. Solist ist Gernot Süssmuth, Dirigent ist Dominik Beykirch (Audite-Ausgabe).
O berlinense Ludger Vollmer, nascido em 1961, é considerado um dos principais compositores de ópera dos países germanófonos, a sua obra atravessa

Kulturabdruck | 4. Juli 2026 | Dr. Thorsten Stegemann | 4. Juli 2026 | Quelle: https://www.kult... Im Flug tanzen

Gernot Süßmuth [bringt] es technisch makellos, hochvirtuos, bisweilen ekstatisch, aber immer formbewusst zum Klingen.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Gernot Süßmuth [bringt] es technisch makellos, hochvirtuos, bisweilen ekstatisch, aber immer formbewusst zum Klingen.

www.pizzicato.lu | 03/07/2026 | Uwe Krusch | 3. Juli 2026 | Quelle: https://www.pizz... Wie eine Möwe, die über Hamburgs Wasser kreist

Die Anfrage seines Freundes Gernot Süßmuth bei Ludger Vollmer, ihm ein Violinkonzert zu komponieren, führte zu dem Werk, dessen Melodiekern ausMehr lesen

Die Anfrage seines Freundes Gernot Süßmuth bei Ludger Vollmer, ihm ein Violinkonzert zu komponieren, führte zu dem Werk, dessen Melodiekern aus sechs Tönen dem Komponisten sozusagen zuflog. Er sah das Bild einer kreisenden Möwe über der Stadt Hamburg, in der er lebt. Dieser Kern bleibt das gesamte Konzert über erhalten.

International als Opernkomponist bekannt, zeigt Vollmer seine rein instrumentale Seite. Die Musik zeichnet sich neben der Melodik durch lyrische Episoden mit expressiven Spitzen aus.

Das Konzert in vier Sätzen fällt schon mit seiner Besetzung für Violine, tiefe Streicher, Bläser und Schlagzeug auf. Daneben hat Vollmer drei Säulen verarbeitet, nämlich modale Skalen der Griechen, kombinierte Rhythmen mit tänzerischer Energie vom Balkan und aus Afrika und die Technik der Zentonisierung aus der östlichen und gregorianischen Tradition, also von Melodieformeln, die rhythmisch frei sind und daher flexibel bleiben. Mit außereuropäischen und archaischen anstelle klassischer Techniken schafft er eine kraftvolle Sprache.

Die Tonleiter als Mittelpunkt des ersten Satzes bietet Stimmungen, Energie und Entwicklung aus wechselnden Modi, wobei für jeden Modus ein Bordunton rhythmisiert und energisch pulsierend das Fundament bildet. Der Hoquetus als monophone Technik der Notre-Dame Schule bestimmt den zweiten Satz; dazu tritt die Heterophonie östlicher Kulturen.

Das Scherzo nimmt die rhythmische Energie in den Mittelpunkt, wenn die Solovioline gegen eine Vielzahl von Perkussionsinstrumenten bestehen muss. Im Schlusssatz wird die Tradition des Concerto grosso zwischen dem Concertino, hier drei Blockflöten, Cembalo und Cello, gegen das gesamte Orchester gezeigt. Dazu bringt sich die Violine kommentierend, überbrückend und manchmal kontemplativ bis hin zur virtuosen Solokadenz ein.

Das zweite Werk, Transformationen für Violine solo, erkundet die innere Vision der menschlichen Seele und erzählt von Wandel und Abschied als untrennbaren Bestandteilen unseres Lebens.

Gernot Süßmuth, auch Konzertmeister der Staatskapelle Weimar, erweist sich als die Werke auskostender Interpret, nicht nur als Sachwalter. Sein immer von klarer Artikulation und makelloser Technik ausgehendes Spiel zeigt die Vielseitigkeit der Kompositionen durch seine auf die Details der Werke eingehende Deutung, wobei er immer auch den Gesamtkontext in den Händen hält. Aus seinem Wirken ist die enge Verbundenheit zum Freund ebenso herauszuhören wie das tiefe Verständnis für beide Kompositionen. Damit unternimmt er zusammen mit dem Orchester im Konzert eine spannende Reise zu ungewohnt klingenden musikalischen Orten. In Transformationen legt er ungeschminkt die emotionalen Abgründe offen.

Die Staatskapelle Weimar und Dominik Beykirch, Auftraggeber des Konzertes, widmen sich diesem Werk ebenfalls mit Neugier und Bereitschaft, so dass sie die Reliefs überzeugend ausgestalten und sich als mit großem Gewinn einbringende Partner gerieren.


English Translation:

The request from his friend Gernot Süßmuth for Ludger Vollmer to compose a violin concerto led to the creation of the piece, the melodic core of which practically flew to the composer. He had the vision of a circling seagull above Hamburg, where he lives. This core remains intact throughout the entire concerto.

Internationally known as an opera composer, Vollmer reveals his purely instrumental side. Besides its melodic richness, the music is characterized by lyrical episodes with expressive peaks.

The concerto in four movements is striking simply by its instrumentation of violin, low strings, winds, and percussion. In addition, Vollmer has incorporated three pillars: modal scales from the Greeks, combined rhythms with dance-like energy from the Balkans and Africa, and the technique of Zentonization from the Eastern and Gregorian traditions – that is, melodic formulas that are rhythmically free and therefore remain flexible. Using non-European and archaic techniques instead of classical ones, he creates a powerful musical language.

The scale, at the heart of the first movement, provides moods, energy, and development from shifting modes, with a drone tone rhythmically and energetically pulsating as the foundation for each mode. The hocket, a monophonic technique of the Notre Dame school, defines the second movement; to this is added the heterophony of Eastern cultures.

The scherzo focuses on rhythmic energy as the solo violin must hold its own against a multitude of percussion instruments. In the final movement, the concerto grosso tradition is demonstrated between the concertino (here three recorders, harpsichord, and cello) and the full orchestra. The violin contributes in a commentary-like, bridging, and at times contemplative manner, culminating in a virtuosic solo cadenza.

The second piece, Transformations for solo violin, explores the inner workings of the human soul, speaking of change and farewell as inseparable parts of life.

Gernot Süßmuth, who is also the concertmaster of the Staatskapelle Weimar, proves himself to be more than just a custodian of the works; he is a true interpreter who savors them.

His playing, always characterized by clear articulation and flawless technique, reveals the multifaceted nature of the compositions through his detailed interpretations, while always keeping the overall context in mind. His close connection to his friend is evident in his performance, as is his profound understanding of both compositions. In this way, he and the orchestra embark on a captivating journey to unfamiliar musical landscapes. Through Transformations, he lays bare the emotional depths of the works.

The Staatskapelle Weimar and Dominik Beykirch, who commissioned the concert, approach this work with equal curiosity and enthusiasm, convincingly elaborating on its nuances and proving themselves to be highly valuable partners.
Die Anfrage seines Freundes Gernot Süßmuth bei Ludger Vollmer, ihm ein Violinkonzert zu komponieren, führte zu dem Werk, dessen Melodiekern aus

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