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Jimin Oh-Havenith widmet diese Folge ihrer Schumann-Edition seinen Variationen, die Anfang, Zentrum und Abschluss seines einmaligen Klavierwerks bilden.mehr
"Das Spiel der Pianistin ist flüssig und leicht, es wirkt spontan und ist in souveräner Weise stilsicher." (Pizzicato)
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Details
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| Artikelnummer: | 97.840 |
|---|---|
| EAN-Code: | 4022143978400 |
| Preisgruppe: | BCA |
| Veröffentlichungsdatum: | 7. August 2026 |
| Spielzeit: | 65 min. |
Zusatzmaterial
Informationen
In der vierten Folge der vielgelobten Schumann-Edition widmet sich Jimin Oh-Havenith seinen Variationen für Klavier. Drei der eingespielten Werke nehmen in Schumanns Biografie einen speziellen Platz ein: Sowohl seine erste veröffentlichte Komposition, die Abegg-Variationen, als auch sein letztes vollendetes Werk, die sogenannten Geistervariationen, gehören dieser Gattung an. Auch die chronologisch in der Mitte seiner Klavierproduktion der 1830er Jahre stehenden zwölf Symphonischen Etüden - ein von Pianistinnen und Pianisten seit jeher hoch geschätztes sowie aufgrund seiner technischen Herausforderungen gefürchtetes Werk - bilden Variationen über ein Thema.
Besprechungen
www.pizzicato.lu | 06/08/2026 | Remy Franck | 6. August 2026 | Quelle: https://www.pizz... Spannende Schumann-Aufnahmen mit Jimin Oh-Havenith
Jimin Oh-Havenith beginnt ihr viertes Schumann-Album mit den ABEGG-Variationen. Ihre Interpretation überrascht durch ihre Frische. Das Spiel derMehr lesen
Die Interpretation der Symphonischen Etüden (mit Appendix) ist nicht weniger spannend. Jimin Oh-Havenith überrascht uns mit einer sehr impressionistischen, wenn nicht gar pointillistischen Interpretation. Hier gibt es kein symphonisches Aufrauschen. Ohne Schwere, ohne Pathos präsentiert sie uns ein frisch angegangenes Werk, etwa mit den hinreißend tänzerischen vierten und fünften Etüden. Die folgenden, sechs und sieben, sind alles andere als rabiat und dramatisch. Hinreißend leicht und tänzerisch wirbelt die neunte Etüde, während die zwölfte federnd leicht dahineilt, fernab jenem heroisch auftrumpfenden Charakter, den andere Interpreten diesem Stück gegeben haben.
Die Geistervariationen (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier) WoO 24, komponiert 1854, sind das letzte Werk Robert Schumanns, bevor er in die Nervenheilanstalt Bonn-Endenich eingeliefert wurde. «Schumann wähnte sich in jenen Tagen von Geistern umgeben, die ihm teils ‘wundervolle’, teils ‘grässliche’ Musik darboten», notierte Clara Schumann.
Jimin Oh-Havenith spielt das Thema intim und nachdenklich. Diese introspektiven Stimmungen bleiben auch der ersten Variation erhalten, was der Musik einen schwebenden und wie flüchtigen Charakter verleiht, als könnte sie jeden Moment entschwinden. Selbst die fünfte Variation erhält bei der Pianistin keinen verspielten oder gar unruhigen Charakter.
Die Romanze op. 28/2 bekommt danach eine regelrechte Abschiedsstimmung.
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English translation:
Jimin Oh-Havenith opens her fourth Schumann album with the ABEGG Variations. Her interpretation is surprisingly fresh. The pianist’s playing is fluid and light; it comes across as spontaneous and is masterfully stylistically assured.
Her interpretation of the Symphonic Etudes (with Appendix) is no less compelling. Jimin Oh-Havenith surprises us with a highly impressionistic, if not pointillistic, interpretation. There is no symphonic fanfare here. Without heaviness or pathos, she presents us with a work approached with fresh eyes, as in the enchantingly dance-like fourth and fifth etudes. The following ones – the sixth and seventh – are anything but fierce and dramatic. The ninth etude whirls along with enchanting lightness and a dance-like quality, while the twelfth races along with springy lightness, far removed from the heroically triumphant character that other performers have ascribed to this piece.
The Ghost Variations (Theme with Variations in E-flat Major for Piano) WoO 24, composed in 1854, are Robert Schumann’s final work before he was admitted to the Bonn-Endenich psychiatric hospital. “Schumann believed himself to be surrounded in those days by spirits who presented him with music that was at times ‘wonderful’ and at times ‘horrible,’” Clara Schumann noted.
Jimin Oh-Havenith plays the theme in an intimate and contemplative manner. These introspective moods carry over into the first variation as well, lending the music a floating and almost fleeting character, as if it might vanish at any moment. Even the fifth variation takes on no playful or even restless character in the pianist’s hands.
The Romance, Op. 28/2, then takes on a genuine atmosphere of farewell.
